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Versicherungen

Die Entscheidung zwischen einer privaten und einer gesetzlichen Versicherung ist nicht einfach und muss viele Faktoren berücksichtigen. Zum Einen muss man berücksichtigen, dass die private Versicherung nicht für jeden in Frage kommt. Für einen Normalverdiener in einem Angestelltenverhältnis beispielsweise ist die Entscheidung schnell getroffen, denn er ist versicherungspflichtig und kann keine private Krankenkasse wählen. Wer allerdings selbstständig ist, freiberuflich tätig (so wie Ärzte und Rechtsanwälte) oder zu den Besserverdienern gehört, muss sich entscheiden. Die private Krankenversicherung bemisst – zum Vorteil der Besserverdiener – ihre Versicherungsprämie nicht an der Höhe des Einkommens.

Das ist auch der Hauptgrund dafür, weshalb viele Menschen von einer gesetzlichen zu einer privaten Krankenversicherung wechseln. Bei einer gesetzlichen Krankenversicherung leiden sie oft unter sehr hohen Beiträgen, weil sie ein hohes Einkommen haben. Eine gesetzliche Krankenversicherung hingegen betrachtet nicht das Einkommen, sondern bemisst am Alter und am Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers. So wird die Krankenversicherung schnell deutlich günstiger und bietet auch weitere Vorteile. Die Zusatzleistungen können frei gewählt werden, ebenso wie auch die Höhe einer eventuellen Selbstbeteiligung. Bei der Gestaltung des individuellen Tarifs bieten die privaten Krankenversicherungen sehr viel mehr Möglichkeiten als die gesetzlichen Versicherungen. Lediglich die Familienversicherung bietet enorme Einschränkungen und ist schlicht nicht vorhanden. Kinder sind nicht automatisch bei einem Elternteil mit der Geburt mitversichert.

Neben der Haftpflicht Versicherung, die man als Autobesitzer abschließen muss, gibt es noch die Teilkasko und die Vollkasko Versicherung. Diese beiden Versicherungsformen können zu der Autoversicherung abgeschlossen werden. Die Unterschiede zwischen den drei Versicherungen sind einfach und schnell zu erklären. Die Haftpflicht, welche gesetzlich vorgeschrieben ist, übernimmt Schäden an Fahrzeugen und Personen, die man als Autofahrer verursacht hat. Seinen eigenen Schaden muss man in diesem Falle selber tragen. Wer dieses nicht möchte und seinen Wagen auch hierfür absichern möchte, der kann zwischen der Teil- und Vollkaskoversicherung wählen. Allerdings gibt es auch hierbei Unterschiede. So übernimmt die Teilkasko nur einfache Schäden wie etwa Glasbruch. Die Vollkasko hingegen übernimmt den kompletten Schaden, dieses kann sogar so weit bis zum Neupreis geschehen. Unterschiede gibt es hier auch in der Prämie und da die Vollkasko teurer ist, sollte man vor dem Abschluss überlegen, ob sie dem Wert des Fahrzeuges auch gerecht wird. Nicht zu vergessen sind auch die Punkte der Selbstbeteiligung. Sollte man ohne Selbstbeteilung wählen, wird dieses wiederum die Prämie erhöhen. Aus Kostengründen sollte vorher immer eine gute Überlegung stattfinden.

Wer als Autobesitzer einen Wagen im öffentlichen Verkehr bewegen möchte, der muss eine Autoversicherung abschließen. Diese ist gesetzlich vorgeschrieben und niemand kann sich daraus befreien lassen. Eingeführt wurde sie aus dem Grund, wenn man Schäden als Versicherungsnehmer dritten Personen und Gegenstände zufügt. Allerdings werden nur die Schäden an fremdem Eigentum geregelt. Schäden am eigenen Fahrzeug müssen aus eigener Tasche bezahlt werden. Sehr wichtig bei der Haftpflicht sind neben den Schäden an anderen Fahrzeugen, die manchmal in die Tausende gehen können, auch die Personenschäden. Auch hier ist zu bedenken, dass nur Schäden an fremden Personen erstattet werden. Hier drunter fallen alle Kosten, die für eine Heilung notwendig sind, bis hin zu einer Rente. Wer sich als Fahrer versichern möchte, der muss hierfür eine separate Versicherung abschließen. Das gilt auch für die Regulierung der Schäden am eigenen Wagen. Wer sich dafür entscheidet, hat die Wahl zwischen einer Teilkasko und einer Vollkasko. Beide unterscheiden sich in erster Linie im Geltungsbereich und natürlich auch in der Prämie. Sie können jeweils mit oder ohne der Selbstbeteiligung abgeschlossen werden.

Mehr: http://www.kfz-versicherung-informer.de/

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